29.05.2026 | HAW/Allianz gegen die linken Wohninitiativen
Mehr Wohnraum statt mehr Verbote
Breiter politischer Widerstand gegen mehr Regulierung am Wohnungsmarkt: Vertreter von SVP, FDP, GLP, Die Mitte und dem HEV warnten in Winterthur vor den Folgen der schädlichen Wohn-Initiativen. Statt mehr Vorschriften brauche Zürich mehr Wohnraum, schnellere Verfahren und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen und Wohneigentum.
Die Wohnungsnot beschäftigt die Menschen im Kanton Zürich zunehmend. An einer Informationsveranstaltung in Winterthur wurde deutlich: Breite politische Kreise sehen die Ursache der Probleme nicht in zu wenig Regulierung, sondern in zu wenig Wohnraum und immer höheren Hürden für Neubauten und Sanierungen.
Die Teilnehmer warnten eindringlich vor den Folgen der beiden schädlichen Wohn-Initiativen. Besonders kritisch beurteilt wurden die Erfahrungen aus Basel und Genf. Dort hätten strengere Eingriffe in den Wohnungsmarkt dazu geführt, dass weniger gebaut, weniger saniert und weniger investiert werde. Gleichzeitig werde es für junge Familien und Wohnungssuchende immer schwieriger, überhaupt eine passende Wohnung zu finden.
Martin Hübscher (Nationalrat SVP) sagte: «Das Grundproblem ist nicht zu wenig Regulierung, sondern zu wenig Wohnraum.»
Auch Claudio Zihlmann (Kantonsrat und Fraktionspräsident FDP) kritisierte die zunehmenden Eingriffe in den Wohnungsmarkt: «Wenn sich Investitionen nicht mehr lohnen, baut am Ende schlicht niemand mehr Wohnungen.»
Nora Ernst (Co-Präsidentin GLP) warnte vor den Nebenwirkungen gut gemeinter Regulierungen: «Wer energetisch sanieren will, braucht Investitionssicherheit — sonst bleiben am Ende genau jene Erneuerungen aus, die wir eigentlich dringend brauchen.»
Thomas Anwander (Kantonsrat Die Mitte) verwies auf die langfristigen Folgen für den Mittelstand: «Wenn weniger saniert und weniger gebaut wird, trifft das irgendwann die ganze Bevölkerung.»
Ein weiterer Schwerpunkt war die Wohneigentums-Initiative des HEV. Matthias Baumberger, Präsident des HEV Region Winterthur, machte deutlich, dass Wohneigentum für viele Menschen zunehmend unerreichbar werde: «Wohneigentum darf nicht zum Privileg weniger Wohlhabender werden.»
Einigkeit herrschte darüber, dass Zürich mehr Wohnraum, schnellere Verfahren und bessere Rahmenbedingungen brauche – statt zusätzlicher Vorschriften und staatlicher Eingriffe.
Die Teilnehmer empfehlen deshalb:
2x NEIN zu den linken Wohn-Initiativen
2x JA zu den Gegenvorschlägen
JA zur Wohneigentums-Initiative «Chance Wohneigentum»
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