Forum Winterthur

01.06.2026 | Iris Kuster
Stadt soll sich auf Kernaufgaben fokussieren - Nein zum Ausbau Campingplatz Schützenweiher

Die Stadt Winterthur will rund 7.7 Millionen für den Bau eines (Luxus)Campingplatzes investieren. Dass ein Campingplatz das touristische Angebot von Winterthur bereichern kann, vor allem während Afro-Pfingsten und den Musikfestwochen, stellen wir nicht in Frage. Die Mitte Winterthur ist aber klar der Auffassung der Bau und die Finanzierung eines Campingplatzes ist keine städtische Aufgabe. Aus diesem Grund besitzt die Stadt Winterthur auch kein Hotel.

Die Stadt soll sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren und die beschränkten finanziellen Mitteln für Projekte einsetzen, von denen die einheimische Bevölkerung profitieren kann.

Die Stadt hätte einen Campingplatz ermöglichen können, indem sie das Land einfach im Baurecht abgegeben hätte. So wie sie das alte Busdepot auch im Baurecht abgetreten hat und wo jetzt Wohnungen entstehen. Die Option Baurecht lehnte der Stadtrat mit Argumenten wie dem Risiko mangelnder Einflussnahme oder eines Heimfalls ab. Die Mitte Fraktion ist der Auffassung mit etwas gutem Willen alles Themen, die sich lösen lassen.

Ein Campingplatz mag wünschbar sein. Millioneninvestitionen der Stadt in einen Campingplatz sind es nicht.

Deshalb empfehlen wir ein klares Nein zum Ausbau des Campingplatzes Schützenweiher. 

Iris Kuster
Fraktionspräsidentin Die Mitte Winterthur

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