Forum Winterthur

14.02.2026 | Christopher Bauer, Leiter Wahlen Die Mitte Stadt Winterthur
Sachbeschädigungen an Wahlplakaten: Angriff auf den demokratischen Dialog

Neben der SVP Winterthur (Medienmitteilung vom 10.02.2026) sind auch die Mitte Stadt Winterthur und die FDP Winterthur von zerstörerischen Angriffen auf Wahlplakate betroffen. Die FDP Winterthur und die Mitte Stadt Winterthur verurteilen diese Vorfälle klar. Das Ausmass der Sachbeschädigungen ist erschreckend.

Dabei handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern ein Angriff auf die demokratische Auseinandersetzung. Wahlplakate sind ein legitimes Mittel der politischen Meinungsäusserung. Ihre Zerstörung untergräbt den respektvollen Umgang, der für eine funktionierende Demokratie zentral ist.

Auch wenn bislang nicht bekannt ist, ob andere Parteien ebenfalls betroffen sind, fällt auf, dass sich die Sachbeschädigungen gezielt gegen Plakate der bürgerlichen Parteien richten. Die wiederholten Vorfälle werfen Fragen auf, ob es sich um vereinzelte Chaoten oder um koordinierte Aktionen handelt. Fest steht: Solche Handlungen vergiften das politische Klima.

Die Mitte Stadt Winterthur unterstreicht, dass Demokratie vom gegenseitigen Respekt lebt, gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung.

Alexandra Stadelmann (Präsidentin Die Mitte Stadt Winterthur) sagt dazu: „Politische Meinungsverschiedenheiten gehören zur Demokratie. Doch sie müssen im Dialog ausgetragen werden und nicht durch Zerstörung. Wer anderer Meinung ist, soll diskutieren, nicht demolieren.“

Abschliessend halten die FDP Winterthur und die Mitte Stadt Winterthur fest, dass solche Vorfälle nicht einfach hingenommen oder relativiert werden dürfen. Sie sind Ausdruck einer zunehmenden Verrohung des politischen Umgangs und verdienen öffentliche Aufmerksamkeit. Ein fairer Wahlkampf lebt davon, dass unterschiedliche Positionen sichtbar sind und diskutiert werden können.

Christopher Bauer,
Leiter Wahlen Die Mitte Stadt Winterthur

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Kommentar schreiben

19.02.2026 | Thomann Irène

Nun wüten sie wieder, die Plakat-Vandalen. Wes Geistes Kind sie sind, beweisen sie selbst, indem sie die Demokratie in den Schmutz werfen. Ob ihre politischen Vorbilder, falls sie überhaupt welche haben, diesen Stil billigen? Es ist Aufgabe der Parteien, ihre Kandidierenden auf allen medialen Trägern bekannt zu machen. Schliesslich bestimmt die Wählerschaft, wer sie in den kommenden vier Jahren vertreten soll. Dafür braucht sie Informationen. Wenn auch das Volk in der direkten Demokratie viele Entscheide letztlich an der Urne fällt, die ersten Weichenstellungen vollziehen Stadtrat und Parlament. Sie verdienen unseren Respekt, nicht heruntergerissene Plakate!

Teilen Sie diesen Artikel