Forum Winterthur

09.09.2025 | Elektra Langerweger
Parolen der Jungfreisinnigen für die kommenden Abstimmungen

Die Jungfreisinnigen Winterthur haben die Parolen für die kommenden städtischen Abstimmungen vom 28. September 2025 und 30. November 2025 gefasst. Dabei setzten sie auf eine verantwortungsbewusste Finanzpolitik, ein starkes Bildungssystem und eine effiziente Verwaltung.

Nein zur Vorlage 'Mietvertrag mit der AXA für das Veloparking an der Paulstrasse 12'
Die Jungfreisinnigen Winterthur lehnen den Mietvertrag für das geplante Veloparking an der Paulstrasse 12 in Winterthur klar ab. Zwar unterstützen die JFW eine gute Veloinfrastruktur in Winterthur, doch die nun vorliegende Lösung überzeugt nicht. Der Vertrag mit der AXA verursacht für die Stadt erhebliche Kosten, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Anstatt Steuergelder in ein überteuertes Projekt zu investieren, sollten pragmatische und kosteneffiziente Lösungen angestrebt werden. «Wir sind für bessere Veloinfrastruktur, aber dieser Mietvertrag ist schlicht zu teuer und wirtschaftlich nicht sinnvoll.», sagt Präsidentin Elektra Langerweger. Die Jungfreisinnigen Winterthur setzen sich daher klar für eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung ein, die den Veloverkehr fördert, ohne unnötig hohe Kosten zu verursachen.

Ja zur Vorlage 'Erweiterung der Schulanlage Langwiesen'
Die JFW unterstützen die Erweiterung der Schulanlage Langwiesen deutlich. Winterthur wächst stetig, und damit steigt auch der Bedarf an genügend modernen Schulräumen. Eine Investition in die Bildung ist eine Investition in die Zukunft der Stadt und ihrer jungen Generationen. Gleichzeitig sind sich die Jungfreisinnigen der Bezirke Winterthur und Andelfingen bewusst, dass der vorliegende Kredit sehr hoch ist und deshalb kritisch hinterfragt werden muss. In einer Zeit, in der die Stadtfinanzen angespannt sind, gilt es besonders sorgfältig mit den vorhandenen Mitteln umzugehen. Nach eingehender Diskussion sind die JFW jedoch zum Schluss gekommen, dass die Vorteile überwiegen: Mit der geplanten Erweiterung wird nicht nur zusätzlicher Platz geschaffen, sondern auch die Qualität des Unterrichts langfristig gesichert. Die Jungfreisinnigen erachten dies trotz der hohen Kosten als eine nachhaltige und sinnvolle Verwendung von öffentlichen Mitteln, von der die ganze Stadt profitiert.

Ja zur Vorlage 'Wahlbüro: Anpassung der Gemeindeverordnung und der Verordnung über die Wahlen und Abstimmungen'
Ebenfalls befürworten die JFW die Anpassung der Gemeindeordnung sowie der Verordnung über die Wahlen und Abstimmungen. Eine moderne Verwaltung muss effizient, schlank und zeitgemäss organisiert sein. Die geplanten Änderungen definieren die Abläufe neu und sorgen somit dafür, dass Ressourcen optimal eingesetzt werden können. Damit wird die Arbeit des Wahlbüros langfristig gestärkt und die Durchführung von Wahlen und Abstimmungen bleibt zuverlässig gewährleistet.

Elektra Langerweger
Präsidentin Jungfreisinnige Winterthur

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