01.07.2026 | Raphael Tobler
Für eine starke Verkehrsinfrastruktur in der Grossregion Winterthur
Die Grossregion Winterthur entwickelt sich dynamisch. Die Stadt wächst, neue Wohn- und Arbeitsgebiete entstehen, Unternehmen siedeln sich an, und die Mobilität nimmt weiter zu. Damit diese Entwicklung gelingt, braucht es eine Verkehrsinfrastruktur, die mit dem Wachstum Schritt hält.
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Mit dem Programm Verkehr ’45 legt der Bund fest, welche Verkehrsprojekte in den kommenden Jahren priorisiert werden sollen. Für die Region Winterthur ist entscheidend, dass zentrale Projekte nicht zurückgestellt oder gestrichen werden. Dazu gehören insbesondere die Haltestelle Grüze Nord, der Ausbau Bahnhof Oberwinterthur, die A1-Spurerweiterung mit der Option eines Tunnels von Töss nach Wülflingen sowie die Glattalautobahn.
Diese Projekte sind keine isolierten Einzelmassnahmen. Sie sind Teil eines funktionierenden Gesamtsystems. Winterthur verbindet Zürich, das Glattal, das Zürcher Oberland, das Weinland, das Tösstal und die Ostschweiz. Eine gute Erreichbarkeit ist deshalb zentral für Pendlerinnen und Pendler, für das Gewerbe, für Unternehmen, für Studierende und für die Lebensqualität in der ganzen Region.
Besonders deutlich zeigt sich dies beim Gebiet Grüze. Winterthur investiert mit der Leonie-Moser-Brücke bereits in eine bessere Erschliessung dieses Entwicklungsgebiets. Die Brücke soll Bus, Velo, Fussverkehr und Bahn besser miteinander verbinden. Damit diese Investition ihre volle Wirkung entfalten kann, braucht es auch den passenden S-Bahn-Anschluss Grüze Nord. Infrastruktur muss fertig gedacht werden.
Auch der Ausbau Bahnhof Oberwinterthur ist für die Entwicklung der Stadt wichtig. Die Gebiete Neuhegi, Grüze und Oberwinterthur gewinnen weiter an Bedeutung. Wenn dort neue Wohnungen, Arbeitsplätze und Unternehmen entstehen, braucht es eine leistungsfähige Anbindung an den öffentlichen Verkehr.
Gleichzeitig bleiben auch gute Strassenverbindungen zentral. Die A1-Umfahrung rund um Winterthur ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region. Sie ist relevant für Pendlerinnen und Pendler, für das Gewerbe, für Unternehmen und für den Wirtschaftsraum Winterthur insgesamt. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur umfasst Schiene und Strasse.
Die FDP Winterthur setzt sich deshalb für eine sachliche und wirkungsorientierte Verkehrspolitik ein. Priorisierung ist richtig. Nicht jedes Projekt ist automatisch sinnvoll. Aber zentrale Verbindungen für eine wachsende Region müssen gesichert werden, wenn sie für Standortqualität, Arbeitsplätze und Lebensqualität entscheidend sind.
Die Grossregion Winterthur braucht starke Verbindungen. Auf der Schiene. Auf der Strasse. Für Wohnen, Arbeiten, Gewerbe und Mobilität. Unterstützen auch Sie unser Anliegen: Für eine starke Verkehrsinfrastruktur in der Grossregion Winterthur.
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