27.04.2026 | FDP Winterthur
Entscheidung für Winterthur: Am 10. Mai zählt jede einzelne Stimme
Nach dem spannenden ersten Wahlgang im März steht die Eulachstadt nun vor der endgültigen Richtungsentscheidung. Am 10. Mai entscheidet sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen, wer das Stadtpräsidium übernimmt. Die Ausgangslage könnte kaum knapper sein – und genau deshalb liegt der Schlüssel zum Erfolg bei den Wählerinnen und Wählern.
Winterthur hat gewählt, doch die wichtigste Frage blieb offen: Wer wird Nachfolger von Michael Künzle? Im ersten Wahlgang am 8. März gelang es keinem der Kandidaten, das absolute Mehr zu erreichen. Während Stefan Fritschi (FDP) bei der Stadtratswahl mit einem Glanzresultat von 22'322 Stimmen obenaus schwang, lieferte er sich beim Präsidium ein hauchdünnes Duell mit seinem Herausforderer Kaspar Bopp (SP). Nun kommt es am 10. Mai zum entscheidenden zweiten Wahlgang.
Die Ausgangslage ist elektrisierend. Auf der einen Seite steht Stefan Fritschi, der erfahrene Brückenbauer, der für Stabilität und eine lösungsorientierte Politik steht. Auf der anderen Seite Kaspar Bopp, der das Präsidium für die Linke zurückerobern möchte. Die Resultate vom März haben gezeigt: Die Stadt ist gespalten, und beide Lager liegen fast gleichauf. In einer solchen Konstellation entscheiden nicht die grossen politischen Programme, sondern die reine Präsenz an der Urne.
Bei einem zweiten Wahlgang sinkt die Stimmbeteiligung erfahrungsgemäss – ein gefährliches Phänomen für beide Seiten. Wer am Ende in Winterthur das Zepter führt, hängt massgeblich davon ab, wem es besser gelingt, seine Basis zu aktivieren. Es geht nicht mehr darum, Unentschlossene mit langen Argumentationslisten zu überzeugen, sondern darum, die Sympathisanten zum Ausfüllen des Wahlzettels zu bewegen. Tatsächlich könnten am 10. Mai nur eine Handvoll Stimmen den Ausschlag geben.
Die Mobilisierung im privaten Umfeld ist in diesem Endspurt der wichtigste Hebel. Ein kurzer Hinweis in der Familiengruppe, die Nachfrage beim gemeinsamen Kaffeetrinken oder die Erinnerung im Sportverein: Jedes Gespräch zählt. Wenn Sie möchten, dass Stefan Fritschi seine langjährige Erfahrung und seine besonnene Art als Stadtpräsident einbringen kann, dann reicht es nicht aus, ihm die Daumen zu drücken. Gehen Sie wählen – und motivieren Sie drei weitere Personen in Ihrem Umfeld, es Ihnen gleichzutun. Am 10. Mai wirdGeschichte geschrieben, und Sie entscheiden mit, welches Kapitel Winterthur als nächstes aufschlägt.
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