21.08.2026 | Andrei Zureikat
Die Mitte: Kantonsratswahlen & städtische Parolen
Die Mitte Bezirk Winterthur präsentiert die Liste für die Kantons- und Regierungsratswahlen und die Stadtpartei hat die Parolen für den kommenden Abstimmungssonntag gefasst.
Kantons- und Regierungsratswahlen 2027
Die Mitte Bezirk Winterthur ist hocherfreut über die Nomination von Philipp Kutter zum Regierungsrat und unterstützt ihn mit voller Tatkraft.
Für die Kantonsratswahlen präsentiert Die Mitte Bezirk Winterthur zwei stark besetzte Listen mit einem Frauenanteil von über 30 Prozent und einer ausgewogenen Vertretung aller Generationen. Der Präsident der Mitte Bezirk Winterthur, André Zuraikat, ist überzeugt: «Unsere Listen vereinen starke Persönlichkeiten aus allen Generationen und bieten eine breit abgestützte Auswahl an Kandidierenden. Sie alle stehen für eine verantwortungsvolle und solidarische Politik und wollen die Zukunft des Kantons Zürich lösungsorientiert mitgestalten. Mit den beiden starken Listen und einem engagierten Wahlkampf, will die Bezirkspartei der Mitte dazu beitragen, dass Die Mitte Kanton Zürich bei den Kantonsratswahlen zu den Gewinnern gehört.»
Wahlliste Winterthur Stadt
1. Thomas Anwander, 1960, lic. iur. HSG, Rechtsanwalt, (bisher)
2. Simon Bründler, 2000, Verbandssekretär / BSc Wirtschaftsrecht
3. André Zuraikat, 1986, MAS BA Leiter International Claims
4. Annina Dillier, 1988, Gerichtsschreiberin
5. Cyrill Kammerlander, 1995, Psychologe
6. Jacqueline Scheiflinger-Mannhart, 1984, Primarlehrerin
7. Dominik Kern, 1991, Software-Ingenieur
8. Lucia Fritsche, 1963, Hauswirtschaftslehrerin
9. Jonathan Landolt, 1998, Elektroingenieur
10. Christopher Bauer, 1986, Finanzverwalter
11. Alexandra Stadelmann, 1992, Primarlehrerin
12. Andy Mätzler, 1961, Internationaler Verkaufsleiter
13. Kaspar Vogel, 1969, Sekundarlehrer
Wahlliste Winterthur Land
1. Nico Gebs, 1997, MLaw Jurist, Dinhard
2. Zuzana Wyss, 1962, lic. iur. Juristin, Wiesendangen
3. Daniel Schmid, 1975, Dr. sc. techn. Ingenieur / Dozent, Gemeinderat, Wiesendangen
4. Fabienne Magee-Schürmann, 1987, Leiterin Beschaffung, Hettlingen
5. Pius Bleisch, 1988, Abteilungsleiter Stadtpolizei, Rickenbach
6. Lucia Angela Cavegn, 1969, lic. phil. Kunsthistorikerin, Turbenthal
7. Pascal Fischer, 1984, Geschäftsleiter, Neftenbach
Die Mitte Stadt Winterthur hat an ihrer Parteiversammlung vom 19. August 2026 folgende Parolen beschlossen:
JA zum «Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten, Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken»
Die Zahl älterer Menschen in Winterthur wächst kontinuierlich, von rund 20'000 im Jahr 2024 auf fast 28'000 bis 2040. Schon heute zeichnet sich ab, dass die Stadt bis 2040 mindestens 134 zusätzliche Pflegebetten benötigt. Der Erweiterungsneubau am Adlergarten schafft dringend nötige Kapazität und dient gleichzeitig als Rochadefläche, damit die Sanierung der übrigen städtischen Alterszentren etappiert erfolgen kann. Die Mitte Stadt Winterthur setzt sich für eine würdige, wohnortnahe Pflege im Alter ein und unterstützt diese Investition deshalb klar.
JA zum «Stadion Schützenwiese: Ersatzneubau Stirntribünen und neues Betriebs- und Garderobengebäude, Verpflichtungskredit von 35,13 Millionen Franken»
Die bestehenden Stirntribünen und die Infrastruktur des Stadions Schützenwiese sind in die Jahre gekommen. Der Ersatzneubau schafft moderne, sichere Tribünen mit mehr Kapazität sowie ein neues, ökologisch gebautes Betriebs- und Garderobengebäude. Wichtig ist zudem, dass die Nutzung der Trainingsplätze künftig unabhängig vom Stadionbetrieb möglich ist. Vom Ausbau der Garderobengebäude profitiert zudem der Breitensport enorm. Die Mitte Stadt Winterthur unterstützt die Vorlage als wichtige Investition in Sport- und Vereinsinfrastruktur für die ganze Stadt.
NEIN zum «Öffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und Zonenplanänderung ARA Hard»
Die Diskussion an der Parteiversammlung war lebhaft: Eine Minderheit machte darauf aufmerksam, dass der Gestaltungsplan auch ökologische Vorteile bringt, etwa den Lückenschluss des zusammenhängenden Mittelwalds und zusätzliche Ausgleichsmassnahmen im Niederfeld und plädierte deshalb für ein Ja. Die Mehrheit der Delegierten fand jedoch, dass der Verlust von rund 27'000 m² wertvoller Fruchtfolgeflächen in der grössten Landwirtschaftsgemeinde des Kantons sowie der Konflikt des vorgesehenen Ersatzwald-Standorts im Tössvorland mit dem Wildtierkorridor ZH 20 und der Töss- Revitalisierung stärker wiegen, insbesondere weil eine bessere Alternative für die Ersatzaufforstung bestünde. Die Mitte Stadt Winterthur lehnt den Gestaltungsplan deshalb ab.
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