27.03.2020
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Corona: Winterthur geht voran – doch der Weg ist noch weit

Die Coronakrise zwingt uns alle zu angepassten Verhaltensweisen. Jede und jeder Einzelne, aber auch die Städte und Gemeinden sind gefordert. Der folgende Kurzüberblick zeigt auf, dass in Winterthur bereits vieles gut läuft, man in einigen Bereichen aber noch viel Arbeit vor sich hat.

Das Coronavirus setzt seinen Weg fort, der Weltwirtschaft bedeutenden Schaden zuzufügen. Auch die Schweiz hat drastische Massnahmen ergriffen, um die rasante Verbreitung des Virus zu bremsen. Auch in Winterthur stellt sich in vielen Bereichen die Frage, wie mit dem Virus richtig umgegangen werden soll. Mit welchen Massnahmen kann die Wirtschaft unterstützt werden? Wie regelt man die Betreuung der Kinder, deren Eltern arbeiten müssen? Welche Möglichkeiten stehen Kulturschaffenden und Sportvereinen zur Verfügung? Wie steht es um die generelle Information der Bevölkerung in den Gemeinden?

Allgemeine Information der Bevölkerung
Die Stadt Winterthur veröffentlicht auf ihrer Webseite und dem Corona-Infopoint umfassende Informationen zur Pandemie. Dazu gehören News, Videos, Medienmitteilungen, weiterführende Links usw. Sehr zu begrüssen ist das neu geschaffene Nachbarschaftshilfe-Portal, das trotz physischer Distanz Nähe schafft – auf digitale Weise. Das Kantonsspital Winterthur veröffentlicht auf seiner Webseite ebenfalls Informationen zu Testmöglichkeiten und News zu Corona.

Was naturgemäss nicht nur in Winterthur eine Herausforderung darstellt, ist die Information von älteren Personengruppen, denen der Umgang mit digitalen Medien schwerfällt. Eine mit den lokalen Herausforderungen vertraute Anlaufstelle wäre für viele eine grosse Hilfe. Als positives Beispiel kann hier die Gemeinde Lindau (ZH) genannt werden, die für die lokale Bevölkerung eine Telefonhotline eingerichtet hat. Laut der Kommunikationsstelle der Stadt Winterthur arbeitet man an der Einrichtung einer Hotline, die Aufschaltung soll in den nächsten Tagen erfolgen.

Lokale Wirtschaft
Der Stadtrat informierte darüber, dass die Stadt Winterthur auf Mahnungen bis Ende Juli 2020 (ausgenommen Steuerforderungen verzichtet, die Stadt selbst zahlt die offenen Rechnungen ungeachtet der Zahlungsfrist so schnell wie möglich. Auf den städtischen Baustellen wird weitergearbeitet. Zudem wurde auf der Webseite der Stadt ein Infopoint für Kulturinstitutionen und Kulturschaffende eingerichtet. Ausserdem hat die Stadt die Parkgebühren für Mitarbeitende der Grundversorgung aufgehoben. Eine Arbeitsgruppe prüft weitere Massnahmen. Hilfreich wäre der Verzicht auf Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Grundes gegenüber Vereinen und Betrieben. Die Stadt könnte zudem dem lokalen Gewerbe helfen, indem die Submissionsverordnung pragmatischer anwendet wird.

Neben der staatlichen Unterstützung sind privater Unternehmergeist und Initiative wichtiger denn je, um gestärkt aus der Krise zu kommen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der jüngst eröffnete Online-Marktplatz der Jungen Altstadt Winterthur.

Kinderbetreuung / Schule
Der Präsenzunterricht in Schulen, Hochschulen und übrigen Ausbildungsstätten ist vorerst bis zum 19. April verboten. Die Kantone sind vom Bund angewiesen, Betreuungsangebote für Kinder zu schaffen, die nicht privat betreut werden können, ohne dabei gefährdete Personen einzubeziehen. Das Konzept Notfallbetreuung regelt in Winterthur klar, wessen Kinder die Notfallbetreuung beanspruchen können. Berechtigt sind nur die Kinder gewisser Berufsgruppen. Laut der Kommunikationsstelle für Schule und Sport läuft die Betreuung sehr gut. Von den insgesamt rund 11'500 Schülern müssen ca. 240 die Notfallbetreuung beanspruchen, also rund 2%, die Betreuung durch ausreichend Personal ist sichergestellt. In der Regel werden die Kinder durch die Lehrpersonen virtuell unterrichtet, wobei den Lehrpersonen bei der konkreten Umsetzung des Online-Unterrichts grosse Gestaltungsfreiheit gelassen wird.

Kultur / Sport
Kulturelle und sportliche Vereine und Einrichtungen, die oft nicht über grosse überschüssige Liquidität verfügen, sind zu unterstützen. Der Bereich Kultur der Stadt eine Reihe von Massnahmen angekündigt, darunter das Nicht-Zurückfordern von Subventionsbeiträgen.

Der Kurzüberblick zeigt: Insgesamt packt die Stadt geeint an, was sehr begrüssenswert ist. Die Massnahmen laufen auf Hochtouren und machen Mut, es gibt aber, auch im Vergleich zu anderen Gemeinden, noch Handlungsbedarf. Trotz den lobenswerten staatlichen Initiativen und Unterstützungsprogrammen ist die Eigeninitiative und die Eigenverantwortung von Privaten und Unternehmen gerade in der aktuellen Situation wichtig und notwendig.

red/ms

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