Forum Winterthur

22.05.2026
Neuer Verein will mehr Fairness im Mietmarkt

Winterthur - Der Verein fairmieten hat sich in Winterthur gegründet. Sein Ziel ist, über einen Verhaltenskodex klarere Standards und eine grössere Fairness in den Schweizer Mietmarkt einzuführen. Die Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft sowie die Rivora Sammelstiftung sind bereits an Bord.

(CONNECT) In Winterthur hat sich der Verein fairmieten gegründet. Dessen Gründer Donato Scognamiglio, Thomas Anwander und Susanne Lieb sind dabei dem gemeinsamen Wunsch nach einem verantwortungsvollen Umgang im Wohnungsmarkt verpflichtet, heisst es in einer Mitteilung.

Der Verein will sich für klarere und verbindliche Standards sowie für mehr Fairness auf dem Schweizer Mietmarkt einsetzen. Mitglieder des Vereins können private und institutionelle Eigentümer von Immobilien in der Schweiz, Investoren sowie Organisationen werden, die sich freiwillig zu klaren Grundsätzen für einen fairen Umgang mit Mietenden verpflichten. Hierzu verpflichten sie sich einem Verhaltenskodex, der sich unter anderem dadurch auszeichnet, dass er Vermieten nicht allein als ein Geschäftsmodell, sondern auch als eine Beziehung versteht, die auf gegenseitigem Verständnis und Vertrauen beruht.

Der Verein wirbt derzeit bei den 25 grössten institutionellen Immobilieneigentümern. Von diesen haben bereits die Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft sowie die Rivora Sammelstiftung ihre Mitgliedschaft angekündigt. Der dem Verein zugrundeliegende Verhaltenskodex verpflichtet die Mitglieder zu nachvollziehbaren Mietzins- und Nebenkostenanpassungen, diskriminierungsfreier Vermietung, sorgfältiger Gebäudeerhaltung, einem verantwortungsvollen Vorgehen bei Sanierungen und Kündigungen sowie insgesamt zu transparenter Kommunikation.

„Wohnen ist ein sensibles Gut. Gerade deshalb braucht es Verlässlichkeit, Transparenz und Fairness im Umgang mit Mietenden“, wird Vereinspräsident Donato Scognamiglio in der Mitteilung zitiert. „Mit fairmieten wollen wir zeigen, dass verantwortungsvolle Vermieter bereit sind, konkrete Standards einzuhalten und Vertrauen aktiv zu stärken.“ ce/ww

Quelle: Winterthurer Wirtschaft (punkt4.info)

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