14.07.2021

Erfreulicher Jahresbericht 2020 der Pensionskasse Stadt Winterthur

Die Mitte/EDU Fraktion ist erfreut über den Jahresabschluss der Pensionskasse Stadt Winterthur (PKSW) und dankt dem Stiftungsrat und der Geschäftsführung für die gute Arbeit. Sehr erfreulich ist auch, dass in der Zwischenzeit gemäss aktueller Hochrechnung sogar ein Deckungsgrad von über 100% erzielt werden konnte.

Das gute Ergebnis der PKSW ist für die Mitte/EDU Fraktion eine Bestätigung sowie ein wichtiges Argument, dass die PKSW keinen Anschluss an eine andere PK braucht, sondern als eigenständige PK durchaus wett-bewerbsfähig ist. In den letzten Jahren wurden durch den Stiftungsrat wichtige Entscheide gefällt, die dazu beitragen, dass die PKSW auch längerfristig besser aufgestellt sein sollte.

Jetzt stellt sich die Frage, inwiefern die bei der Stadt vorhandenen Rückstellungen für die Sanierung der Pensionskasse noch erforderlich sind. Angesichts des verbesserten Deckungsgrads stellt sich auch die Frage, in welchem Umfang Sanierungsmassnahmen weiterhin notwendig sind. Diese Thematik ist nicht nur für die betroffenen Mitarbeitenden relevant, sondern auch für die Verpflichtungen der Stadt und wie diese im Budget 2022 adressiert werden.

Mit einiger Verwunderung hat die Mitte zur Kenntnis genommen, dass die Stadt gegen die PKSW im Zusammenhang mit der vom Stiftungsrat beschlossenen Minderverzinsung eine Aufsichtsbeschwerde eingereicht hat. Abgesehen davon, dass wir nicht glauben, dass ein solches Vorgehen des Arbeitsgebers hilfreich ist, sind wir befremdet, dass die Stadt die Öffentlichkeit über dieses Vorgehen nicht informiert hat.

Iris Kuster, Gemeinderätin/Präsidentin Mitte/EDU-Fraktion

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